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Stundenprotokoll vom 25.08.2009

Bevor ich anfange, zu schreiben, möchte ich kurz erwähnen, dass ich diesen Eintrag mit einem Tag Verspätung schreibe, da ich einfach gestern Abend vor Müdigkeit nicht mehr dazu gekommen bin, eine Zusammenfassung der letzten Stunde zu schreiben.

 

 

*** Aber nun zum Thema.

Nachdem wir in der letzten Woche den Auftrag bekommen haben, uns in Gruppen zu jeweils vier Personen zusammenzufinden und uns gemeinsam im Internet über eine Debatierform, die wir persönlich für interessant befanden, zu informieren, war es heute an der Zeit, den anderen Gruppen unsere Ergebnisse der Online-Recherche vorzustellen.

Zunächst bekamen alle Gruppen noch einmal etwa eine halbe Stunde Zeit, um ein Plakat zu erstellen, mit dessen Hilfe im weiteren Verlauf des Unterrichts die untersuchte Debatierform den anderen Gruppen erläutert werden sollte. Es wurde fleißig gearbeitet und jeder gab sich Mühe, sein Plakat möglichst informativ zu gestalten.

Meine Gruppe, bestehend aus Raimund L., Wiebke M., Konstanze R. und mir, hatte sich in der vergangenen Stunde die "Paris Style Debate" als vorzustellende Debatierform ausgesucht und gemeinsam entwarfen wir in der uns zur Verfügung stehenden Zeit ein Plakat, auf dem die Grundzüge der Debatte als skizzenartige Darstellung sowie die Redezeit pro Redner und die wichtigsten Regeln der "Paris Style Debate" festgehalten waren.

Als alle Plakate erstellt und letzte Informationen eingeholt worden waren, teilte unsere Lehrkraft Frau Mettge neue Gruppen ein, die aus jeweils einem Teammitglied eines jeden Teams bestanden. Dazu wurden den einzelnen Gruppenmitgliedern Zahlen von 1-4 zugeteilt. Diejenigen, die, wie in meinem Fall, die 2 erhielten, fanden sich anschließend als neue Gruppe zusammen.

Die Plakate wurden in unterschiedlichen Räumen oder auf dem Flur an der Wand befestigt, damit sich die einzelnen Gruppen später nicht bei den Vorträgen (s. nächster Absatz) gegenseitig stören würden.

Anschließend erhielten wir den Auftrag, als Gruppe eine Museumsführung zu simulieren. D.h. vor jedem der Plakate wurde als Gruppe angehalten und der jeweils für die Debatierform auf dem  Plakat Verantwortliche erhielt das Wort und durfte den übrigen Gruppenmitgliedern sein Thema erläutern.

Nacheinander lernte so jeder die "Mace Debate", die "Offene Parlamentarische Debatte", den "British Parliamentary Style", die "Public Forum Debate" und die "Paris Style Debate" kennen.

Die einzelnen Debatten nun noch vorzustellen, würde den Rahmen des Eintrages sprengen - ich werde das aber eventuell in späteren Blogs oder einem separaten Eintrag nachholen.

Zuletzt fand man sich wieder im Klassenverband zusammen und es wurden gemeinsam Vor- und Nachteile dieser oder jener Debatierform ausgetauscht. Das Ganze diente dazu, in einem letzten Schritt zu entscheiden, welche der vorgestellten Formen für den Unterricht praktikabel sein könnten und welche für so interessant gehalten würden, dass sie es wert seien, im Kurs ausprobiert zu werden.

Da die meisten Beiträge sich auf die "Mace Debate", die "Offene Parlamentarische Debatte" und die "Public Forum Debate" bezogen, wurden diese drei schon einmal von Frau Mettge vorgemerkt.

 

 

 *** Persönliches Fazit

 Ich persönlich fand es beeindruckend, wie viele Debatierformen es anscheinend auf der ganzen Welt gibt. Für mich war Debatte bislang das bloße Diskutieren über ein Thema, zu dem es eine Pro- und eine Contraseite gibt. Dass dabei aber auch Regeln beachtet werden müssen bzw. die Tatsache, dass es überhaupt so viele verschiedene Regeln gibt, hat mich echt überrascht. Natürlich ähneln sich viele Formen - sie unterscheiden sich z.B. nur in der Zeit, die ein einzelner Redner zur Verfügung hat -, doch allein die Unterschiede machen doch jede Debatierform sicher zu etwas Einzigartigem und ich freue mich bereits darauf, einige Formen selbst im Klassenverband ausprobieren zu dürfen.

26.8.09 19:00


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